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LSVD Sachsen-Anhalt

Selbstverständnis und Leitziele des LSVD Sachsen-Anhalt

Regenbogenfahne

Der LSVD Sachsen-Anhalt ist eine bekannte, wahrnehmbare, sichtbare, präsente und erkennbare Anlaufstelle. Er pflegt einen demokratischen, vorurteilsfreien und unvoreingenommenen Umgang mit seinen Kunden. Er zeigt Solidarität und mobilisiert Hilfe zur Selbsthilfe.  Er will seine Kunden in ihrer Handlungsautonomie stärken. Er dokumentiert seine Arbeit und überprüft seine Arbeitsergebnisse zur ständigen Qualitätsverbesserung. Er ist fachlich kompetent, bildet seine Fachkompetenz regelmäßig weiter und bietet bestmögliche Beratung. Er hat eine bürgerrechtsorientierte Grundhaltung, kämpft für Antidiskriminierung und wehrt sich gegen Hassverbrechen sowie gegen Homo- bzw. Transphobie. Vertraulichkeit stellt er jederzeit sicher.
Der LSVD Sachsen-Anhalt bekennt sich zu folgenden Leitzielen: Er ist zu festen Zeiten mehrfach in der   Woche erreichbar. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen regelmäßig, mindestens aber einmal im Jahr eine Fortbildung durch. Regelmäßig werden Mitarbeiterbesprechungen und Supervisionen durchgeführt. Er leistet Öffentlichkeitsarbeit und wirbt für seine gesellschaftlichen Ziele. Er schafft eine gute Gesprächsatmosphäre und prüft ständig, ob er niederschwellig erreichbar ist. Er beachtet Menschen, die auf der Suche nach ihrer sexuellen Identität sind und nimmt sie ernst.

Der LSVD pflegt vielfältige Kooperationen zu anderen Bürgerrechtsorganisationen und arbeitet in verschiedenen gesellschaftlichen Gremien und Initiativen  mit. So kooperiert er regelmäßig mit den anderen Projektträgern, die mit ihm am lesben- und schwulenpolitischen Runden Tisch des Landes Sachsen-Anhalt  mitarbeiten.  Er pflegt regelmäßige Kontakte zu allen demokratischen Parteien und arbeitet überparteilich mit Abgeordneten aus dem Landtag und im kommunalen Bereich zusammen. Er arbeitet regelmäßig mit Landesministerien (insbesondere dem Ministerium für Arbeit und Soziales, dem Kultusministerium und dem Ministerium f ür Justiz und Gleichstellung)  sowie mit kommunalen Einrichtungen, Ämtern und Institutionen zusammen. Insbesondere hat sich in den letzten Jahren eine gute Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Magdeburg entwickelt.  Der LSVD  Sachsen-Anhalt arbeitet regelmäßig im Beirat der Stiftung Gedenkstätten des Landes Sachsen-Anhalt mit. Er kümmert sich um das Gedenken an die verfolgten Homosexuellen in der Zeit  der NS-Diktatur und in den Nachkriegsjahren. Er beteiligt sich an der Stolpersteininitiative der Stadt Magdeburg und initiiert hier regelmäßige Stolpersteinverlegungen für homosexuelle NS-Opfer aus Magdeburg. Er ist Mitglied im Bündnis für Zuwanderung und Integration in Sachsen-Anhalt.  Das Begegnungs- und Beratungszentrum „lebensart“ Halle und die AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt Nord Magdeburg sind korporative Mitglieder  des LSVD Sachsen-Anhalt. Über  seinen Unterverein,  dem CSD Magdeburg e.V., der Träger des CSD Magdeburg  ist, und in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Community ist er maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung des CSD Magdeburg beteiligt. Regelmäßig nimmt er außerdem  am CSD Halle teil und ist mit seinen Informationsständen bei weiteren Veranstaltungen wie der Meile der der Demokratie präsent.